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Eine weitere aufregende Woche im Aktienmarkt neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse aus dem Finanzmarkt kompakt im Überblick. 📰

  • Angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine und den daraus entstehenden möglichen Folgen kam es in der vergangenen Börsenwoche zu weiteren Verwerfungen an den FinanzmĂ€rkten. So setzte die Londoner Metallbörse LME den Handel mit Nickel aus, nachdem der Preis innerhalb von nur zwei Tagen um ĂŒber 250 Prozent auf 101.365 Dollar pro Tonne gestiegen war. Auch der europĂ€ische Weizenpreis legte in den vergangenen Tagen massiv zu und erreichte bei 420 Euro pro Tonne einen neuen historischen Höchstwert. Weder Russland noch die Ukraine, die zusammen fĂŒr etwa ein Drittel des weltweit gehandelten Getreides zustĂ€ndig sind, könnten aus der Schwarzmeer-Region Weizen exportieren, befĂŒrchten die Marktteilnehmer.
  • Am Donnerstag verfolgten die Anleger gespannt die Zinsentscheidung der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) und insbesondere die Worte der EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde in der anschließenden Pressekonferenz. Im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt rechnet die EZB-Chefin starken Auswirkungen auf die europĂ€ische Wirtschaft. Dabei könnte die Inflation kurzfristig signifikant ansteigen. Trotzdem geht Lagarde davon aus, dass sich die Inflation beim EZB-Zielwert von zwei Prozent im Jahr 2024 stabilisieren wird.