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Eine weitere aufregende Woche im Aktienmarkt neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse aus dem Finanzmarkt kompakt im Ăśberblick. đź“°

Karwoche

  • An den Aktienmärkten gab es in der Karwoche zum größten Teil nur Magerkost. Die groĂźen Bewegungen im Markt waren ĂĽberschaubar und die beherrschenden Themen haben sich nicht verändert. Neben dem Ukraine-Konflikt und dem erneuten Coronavirusausbruch in China geriet besonders die Inflation in den USA mit 8,5 Prozent in den Fokus der Marktteilnehmer, denn solch hohe Teuerungsraten haben manche Anleger an der Wall Street in New York noch nie erlebt. Tatsächlich sind die Verbraucherpreise so stark gestiegen wie seit 41 Jahren nicht mehr. Die US-Notenbank wird angesichts solch dramatisch steigender Verbraucherpreise nicht umhinkommen, bald erneut an der Zinsschraube zu drehen. An den Geldmärkten wird momentan eine Wahrscheinlichkeit von 93,5 Prozent gesehen, dass es eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte bei der Sitzung der US-Notenbank im nächsten Monat geben wird.

Rekord-Inflation von 7,5 Prozent im Euroraum

  • Angesichts der Rekord-Inflation von 7,5 Prozent im Euroraum, der höchsten seit EinfĂĽhrung der Gemeinschaftswährung, wirft eine breite Front von Unternehmen, Banken, Gewerkschaften, Politikern, Wissenschaftlern und Beobachtern der Europäischen Zentralbank Untätigkeit vor. Diese hat am Donnerstag den neuesten Zinsentscheid bekannt gegeben. Ă–konomen hatten im Vorhinein erwartet, dass wegen der hohen Inflation die Normalisierung der Geldpolitik in der Eurozone wie angekĂĽndigt fortgesetzt wird. Angesichts der hohen Unsicherheit, die vom Ukraine-Krieg ausgeht, dĂĽrfte die EZB aber weiter eher vorsichtig vorgehen.