BMW eröffnet ein 2,2-Milliarden-Dollar-Werk für Elektrofahrzeuge in China, um Tesla und einheimischen Anbietern Paroli zu bieten

Der deutsche Automobilhersteller BMW steigert die Produktion von Elektrofahrzeugen in China, um mit dem Marktführer Tesla und einheimischen Konkurrenten wie BYD gleichzuziehen. Das neue Werk in Shenyang ist das dritte von BMW in China und erhöht die jährliche Produktionskapazität in dem Land auf 830.000 Fahrzeuge.

BMW hat sein neues, 15 Milliarden Yuan (2,2 Milliarden Dollar) teures Werk in China offiziell eröffnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Elektrofahrzeugen, um mit dem Marktführer Tesla und einheimischen Wettbewerbern gleichzuziehen.

Das Werk Lydia in der nordöstlichen Stadt Shenyang ist das dritte Werk von BMW in China, aber auch die größte Einzelinvestition des Unternehmens in China.

Die Kapazität des Werks kann sowohl für die Herstellung von Elektrofahrzeugen als auch von herkömmlichen Verbrennungsmotoren genutzt werden.

Der BMW i3, die erste vollelektrische Mittelklasse-Sportlimousine des Unternehmens für den chinesischen Markt, hat im Mai die Produktion im Werk Lydia aufgenommen.

„Die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten in China zeigt, dass wir uns auf weiteres Wachstum im weltweit größten Markt für Elektroautos vorbereiten und von den langfristigen Perspektiven Chinas überzeugt sind“, sagte Jochen Goller, Präsident und CEO der BMW Group in China, in einer Pressemitteilung am Donnerstag.

„Wir verstärken unsere Anstrengungen im Bereich der Elektromobilität und streben an, dass bis 2025 mehr als ein Viertel unserer Verkäufe in China rein elektrisch sein werden.“