FC Bayern: Süle-Nachfolger? Rekordmeister hat drei neue Kandidaten im Visier

Nach der Abreise von Niklas Süle ist Bayern noch auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Es gibt mehrere Möglichkeiten – darunter einen Weltstar

Basler Bayern Sportdirektor Hasan Salihamidzic betonte kürzlich, dass München seine Augen und Ohren bis zum letzten Tag der Sommerumstellung offen halten wird. Berichten zufolge sucht der FCB immer noch nach einem Nachfolger für Niklas Süle. Demnach werden derzeit drei konkrete Namen an der Isar gehandelt

Im Sommer verstärkte der FC Bayern seine Rechtsverteidigung mit dem Noussair Mazraoui. Nach Angaben der Abendzeitung München will Julian Nagelsmann sein Personal auf der Defensivlinie noch einmal verbessern. Deshalb ist der 34-Jährige verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Centerback. Im Idealfall ein kommunikativer Spieler mit Führungsqualitäten, ein Typ wie David Alaba

Nach Angaben der «Abendzeitung München» haben die Bayern drei zentrale Verteidiger und Matthijs de Ligt, Kalidou Koulibaly und Gleison Bremer sind die gleichen drei Spieler auf der Auswahlliste der Bayern Chefs. Diese Namen werden in der Säbenerstraße ausführlicher behandelt. Allerdings gibt es ein Problem: Keiner dieser drei Kandidaten passt in Bayerns finanzielle Ideen

Der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt von Juventus Turin wäre aus rein sportlicher Sicht sicherlich die beste Lösung. Juve ist durchaus bereit, den 22-Jährigen im Sommer zu verkaufen, sagt aber einen Preis zwischen 70 und 80 Millionen Euro. Dies liegt deutlich über den aktuellen Möglichkeiten, die München bietet

Der Brasilianer – Gleison Bremer vom FC Turin ist ebenfalls ein Schnäppchen mit einer Summe zwischen 35 und 40 Millionen Euro. Darüber hinaus tendiert Bremer dazu, innerhalb der Serie A zu Inter Mailand zu wechseln

Kalidou Koulibaly von SSC Neapel wäre definitiv die billigste Option, da er an den nackten Zahlen sitzt. Die Senegalesen sind nur bis 2023 vertraglich an Süditalien gebunden und würden voraussichtlich 25 bis 30 Millionen Euro wert sein. Koulibaly ist jedoch im Alter von 31 Jahren nicht unbedingt eine dauerhafte Lösung

Wenn die Bayern keinen geeigneten Spieler finden ende August wird sich Nagelsmann mit seinem französischen Quartett Dayot Upamecano, Tanguy Nianzou, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard niederlassen müssen. Letzteres zu isolieren, wird in Zukunft aufgrund des Engagements von Mazraoui für seine gewünschte Position in den Mittelpunkt der Verteidigung rücken

Auf den ersten Blick hat Nagelsmann mit der French-Connection eine Menge Qualität zur Verfügung. Die einzige Sache ist, dass die Spieler sie ständig abrufen müssen. Alle vier in der Vorsaison hatten mit Leistungsschwankungen zu kämpfen