Gangsta's Paradise-Rapper Coolio mit 59 Jahren gestorben

Der US-amerikanische Rapper Coolio ist im Alter von 59 Jahren verstorben.

Der Star, der nach der Veröffentlichung seines Chart-Hits „Gangsta’s Paradise“ im Jahr 1995 weltweiten Ruhm erlangte, wurde am Mittwoch im Badezimmer des Hauses eines Freundes in Los Angeles bewusstlos aufgefunden, bestätigte sein langjähriger Manager Jarez Posey.

Jarez erzählte TMZ, dass die Sanitäter gerufen wurden und Coolio noch am Tatort für tot erklärten – sie vermuten, dass er einen Herzstillstand erlitt. Eine offizielle Todesursache wurde noch nicht festgestellt.

Aus Kreisen der Strafverfolgungsbehörden hieß es, dass am Tatort keine Drogen oder Drogenutensilien gefunden wurden. Eine Autopsie und ein toxikologischer Test sollen die offizielle Todesursache klären.

Coolio wurde im August 1963 als Artis Leon Ivey Jr. geboren und nahm 1987 seine erste Single Whatcha Gonna Do? auf.

Seinen größten Hit landete er acht Jahre später mit der Veröffentlichung von Gangsta’s Paradise mit der R&B-Sängerin L.V. für den Michelle Pfeiffer-Film Dangerous Minds. Der Track interpoliert Stevie Wonders Song Pastime Paradise aus dem Jahr 1976, und das Musikvideo mit Pfeiffer wurde von dem späteren Training Day-Regisseur Antoine Fuqua gedreht.

Der Song hielt sich drei Wochen lang an der Spitze der Billboard Hot 100 und erreichte die Nummer eins in Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz, Australien und Neuseeland.

Der Song wurde auf Platz 85 der Billboard’s Greatest Songs of All Time gelistet und war die meistverkaufte Single des Jahres 1995 in Amerika.

Coolio hinterlässt seine sechs Kinder.