Grace Jones eröffnet das 27. Meltdown Festival mit einem spektakulären Auftritt im Southbank Centre

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Grace Jones eröffnete ihre kuratierte Ausgabe des Meltdown-Festivals des Southbank Centre am Freitag, den 10. Juni, mit einem mitreißenden Konzert im Royal Festival. Grace Jones war sichtlich begeistert, vor einem Publikum aufzutreten, das zwei Jahre lang darauf warten musste, ihren Meltdown-Auftritt live zu erleben, weil er wegen der Pandemie abgesagt und verzögert wurde, und eröffnete das Festival mit einem beeindruckenden Auftritt voller Stil, Glanz und fesselnder Bühnenpräsenz.

Zusammen mit dem im Southbank Centre ansässigen Chineke! Orchestra und dem Chor The Soul Sirens, arbeitete sich Grace Jones durch ein meisterhaftes Repertoire von Raritäten, neuen Stücken und alten Hits. Auf der Bühne der Royal Festival Hall stieg Grace Jones in Anzug und mit Zylinder die Treppe hinunter und eröffnete mit ihrem Hit „Nightclubbing“. Weitere Höhepunkte waren der Hula-Hoop-Auftritt bei „Slave To The Rhythm“ und der neue Song „Blacker Than Black“. Sie begleitete die Musik mit schillernden Outfitwechseln – von einem Spiegelkugel-Kopfschmuck bis zu einem wogenden schwarzen Umhang – und einem ironischen, witzigen Kommentar. Ihr Auftritt war das Warten auf jeden Fall wert, und die Hinzunahme von Special Guest Dave Okumu steigerte die aufregende Atmosphäre des Abends noch.

Während des Eröffnungswochenendes gab der Dub-Pionier Adrian Sherwood eine bewegende, basslastige Hommage an seinen Freund, Mitarbeiter und ehemaligen Meltdown-Kurator Lee ‚Scratch‘ Perry, gefolgt von Honey Dijon, die die Afterparty im Foyer der Queen Elizabeth Hall moderierte, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Peaches verwandelte die Royal Festival Hall in eine berauschende Party mit einem riesigen aufblasbaren Kondom, während Cut Hands und Hercules and Love Affair mit ihren Back-to-Back-Shows das Tempo hochhielten. Zum Abschluss des Eröffnungswochenendes präsentierte Angélique Kidjo ihr mit dem GRAMMY ausgezeichnetes Album Mother Nature mit Hilfe des nigerianischen Megastars Yemi Alade und das südafrikanische Nachwuchstalent Desire Marea gab im intimen Purcell Room ihren allerersten Auftritt in Großbritannien.

Auch im Southbank Centre kam das Publikum in den vollen Genuss von Grace Jones‘ Meltdown. Am Freitag, dem 10. Juni, übernahm der Radiosender No Signal die Riverside Terrace mit einer energiegeladenen Reihe von DJs und Künstlern, während am Samstag, dem 11. Juni, die Fans zu Ehren des ikonischen Bildes von Grace Jones am Compo Beach ihre Schlittschuhe anzogen, um an der Veranstaltung Roll Up To The Bumper“ teilzunehmen, bei der es Meisterkurse im Rollschuhlaufen und Musik gab. Am Sonntag, dem 12. Juni, traten schließlich die donnernden Soundsysteme Jah Youth und Lionpulse gegeneinander an, um Grace Jones‘ Heimat Jamaika zu feiern.

Grace Jones‘ Meltdown läuft noch bis Sonntag, den 19. Juni, und es gibt noch Tickets für viele der einzigartigen Veranstaltungen. Riesige Shows in der Royal Festival Hall von Hot Chip und Kasai Allstars, dem Love Unlimited Orchestra mit Kele Okereke von Bloc Party, Greentea Peng und Skunk Anansie werden die unglaubliche Karriere und den Einfluss der Kuratorin widerspiegeln, bevor Grace Jones selbst den Vorhang für die diesjährige Ausgabe mit einer nicht zu verpassenden Show im Festivalstil lüftet.

In der Queen Elizabeth Hall werden das Post-Punk-Powerhouse Dry Cleaning, Dave Okumu, der einige der legendärsten Alben von Grace Jones neu bearbeitet, der Songbird of Wassoulou Oumou Sangaré sowie die meisterhafte Meshell Ndegeocello und der Alt-Folk-Pianist John Grant zu hören sein. Einen ganz besonderen Auftritt hat Sky Ferreira, die am Donnerstag, den 16. Juni, das Foyer der Queen Elizabeth Hall für eine Late-Night-Show übernehmen wird, um die Veröffentlichung ihrer lang erwarteten neuen Single „Don’t Forget“ zu feiern. Der Purcell Room wird auch weiterhin eine Brutstätte aufregender Talente sein, mit Auftritten des experimentellen Duos Kevin Richard Martin und Hatis Noit, der eklektischen Gruppe Two Another, der DIY-Punkband Big Joanie, des Southbank Centre-Lieblings Skinny Pelembe, der Noisettes-Frontfrau Shingai und der Südlondoner Gruppe cktrl mit dem London Contemporary Orchestra.

Außerdem steht ein weiteres Wochenende voller kostenloser Aktivitäten an: „Slay to the Rhythm“ mit ShezAr & The Soul Sirens, die ihren ersten Auftritt während der Eröffnungsnacht des Festivals hatten, wird das Publikum zum Mitmachen einladen, wenn sie Klassiker von Grace Jones zu Gospel-Meisterwerken umgestalten, während bei „A Night of a Thousand Graces“ mit der Africa Fashion Week London Models und alle, die sich entsprechend kleiden können, auf dem Laufsteg stolzieren werden. Und schließlich werden die Marawa’s Majorettes eine Hula-Hoop-Hommage an Grace Jones veranstalten, mit Workshops, Routinen und Auftritten.