Lebenswerteste Städte der Welt: Wien klettert zurück auf Platz 1. Das sind die größten Verlierer

Wien belegte 2018 und 2019 den ersten Platz, wurde aber während der Pandemie von Auckland, Neuseeland, überholt und rutschte 2021 auf Platz 12 ab, so der Global Liveability Index 2022.

Nach zwei Jahren hat Wien Auckland als lebenswerteste Stadt der Welt überholt, so ein Bericht der Economist Intelligence Unit (EIU).

Wien lag 2018 und 2019 auf dem ersten Platz, wurde aber während der Pandemie von Auckland, Neuseeland, überholt und rutschte 2021 auf Platz 12, so der Global Liveability Index 2022.

Die EIU erklärte, dass Aucklands Position auf dem Index in diesem Jahr aufgrund höherer Covid-19-Infektionsraten und strenger Grenzkontrollen im Jahr 2021 auf Platz 34 zurückfiel. Obwohl die Abriegelungen in Neuseeland im Dezember endeten, hatten gut geimpfte Städte in Europa und Kanada bereits früher mit der Lockerung der Beschränkungen begonnen.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Auckland auch ohne eine Pandemie den ersten Platz in der diesjährigen Rangliste belegt hätte, so die EIU.

„Der Grund, warum Auckland beim letzten Mal an der Spitze stand, war der Rückgang anderer Städte. Ohne Covid wäre Auckland wahrscheinlich in den Top 10, aber nicht die Nummer eins“, sagte Simon Baptist, globaler Chefökonom des Forschungs- und Beratungsunternehmens.

Fünf weitere europäische Städte – Kopenhagen, Zürich, Genf, Frankfurt und Amsterdam – schafften es ebenfalls in die Top Ten. Die kanadischen Städte Calgary und Vancouver belegten den dritten bzw. fünften Platz. Das japanische Osaka und das australische Melbourne teilen sich den 10. Platz – die beiden einzigen „asiatischen“ Städte, die es in die Top 10 geschafft haben.

Die 172 Städte, die in die Bewertung einbezogen wurden, wurden nach folgenden Kategorien beurteilt: Stabilität, Gesundheitsversorgung, Kultur und Umwelt, Bildung und Infrastruktur.