Phoebe Bridgers schließt das Montreux Jazz Festival

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Nach zwei Wochen voller Meisterklassen in Pop, Rock, Soul, Jazz, R&B, Ambient-Elektronik und Indie geht die 56. Ausgabe des legendären Montreux Jazz Festivals zu Ende. Ausgabe des legendären Montreux Jazz Festivals zu Ende. 16 Tage lang traten einige der größten Namen der zeitgenössischen Musik auf den Bühnen von Montreux auf, darunter Diana Ross, Björk, Nick Cave & The Bad Seeds, Måneskin, Stormzy, The Smile und Gregory Porter.

Zum Abschluss der 56. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals im Montreux Jazz Lab steht Phoebe Bridgers in den Startlöchern. Mit ihrer Musik, die gemeinhin als „melancholisch und verträumt“ beschrieben wird, ist Bridgers schnell in die höchsten Ränge des Indie-Ruhms aufgestiegen. Sogar die Rolling Stones wurden auf Bridgers‘ unglaubliches Talent aufmerksam und rekrutierten sie für ihre BST Hyde Park Show im letzten Monat. Die aus Kalifornien stammende Sängerin beeindruckt weiterhin mit ihrem einfühlsamen Songwriting und wurde von den Kritikern mit vier Grammy-Nominierungen bedacht, unter anderem als „Best New Artist“. Der nächste Schritt auf Bridgers‘ musikalischer Reise hat sie in die Westschweiz geführt, wo das Publikum in Montreux geduldig auf ihren nachgebenden, vielschichtigen Indie-Pop wartet.

Das Publikum in Montreux ist begeistert von Bridgers‘ mühelos nachvollziehbaren Witzen über das heutige Leben, die sie immer wieder in ihr Programm einstreut. Sie hat ein ganzes Arsenal an Hits im Gepäck, beginnend mit der exquisiten Trennungshymne „Motion Sickness“, bevor sie fast alle Stücke ihres 2020 erscheinenden Albums „Punisher“ spielt, darunter die kathartische Hymne „Kyoto“ und das einhüllende, von Country geprägte „Graceland Too“. Bridger, die in der Pandemie zu unerwartetem Ruhm gekommen ist, hat bewiesen, dass sie auf die Weltbühne gehört, und fungiert als abschreckender Appetizer für die kommenden Auftritte.

Nachdem Jamie Cullum 2003 bei den British Jazz Awards als „Rising Star“ ausgezeichnet wurde, ging es für ihn mit Nominierungen bei den BRIT Awards und den Grammys stetig bergauf. Zuletzt wurde Cullum bei den Ivor Novello Awards für seinen Song „The Age of Anxiety“, der zum Teil durch seine Freundschaft mit der verstorbenen Amy Winehouse inspiriert wurde, als „Bester musikalischer und textlicher Song“ ausgezeichnet.

Cullum, der stets innovativ ist, legt heute Abend im historischen Auditorium Stravinski eine düstere, magische Show hin. Unterstützt von einer perfekten Band, die ihm auf Schritt und Tritt folgt, springt der Meister zwischen klassischen Jazz-Melodien, funkigen Big-Band-Titeln und fröhlichem Afrobeat hin und her – und das in seiner typischen, atemberaubenden Art. Cullum setzt das Set mit Hits wie „I Get A Kick Out Of You“ und „What A Difference A Day Made“ fort. Im Finale von „All At Sea“ glänzt Cullum jedoch wirklich, indem er eine karrieregekrönte Darbietung seines pianobetriebenen Originalstücks abliefert und schließlich mit seiner sanften Stimme den Refrain „Later on you could spend some time with me, if you want to, all at sea“ ausklingen lässt. Cullum beherrscht das Rampenlicht wie kein anderer.

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